Swiss Quality

Glossar

Agilität

Die Fähigkeit der Organisation, zeitgerecht und effizient auf Veränderungen zu reagieren.

Benchmarking

Ein systematischer Vergleich von Vorgehensweisen mit denen anderer relevanter Organisationen, der es der Organisation ermöglicht, Massnahmen zu ergreifen, um ihre Leistung zu verbessern.

Chancengleichheit

Gleiche und faire Behandlung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unabhänig von beispielsweise Alter, Rasse, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Weltanschauungen, körperlichen Fähigkeiten oder sexueller Ausrichtung.

Corporate Governance

Ein System aus Führungsverantwortung und Kontrolle innerhalb einer Organiation zur Erfüllung ihrer gesetzlichen, finanziellen und ethischen Verpflichtung.

Ermächtigung

Der Prozess, mit dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Teams in die Lage versetzt werden, Verantwortung für Entscheidungen zu übernehmen und bis zu einem gewissen Grad eigenverantwortlich zu handeln.

Führungskräfte

Die Personen, welche die Interessen und Aktivitäten derer koordinieren und ausgleichen, die wirtschaftlich oder ideell Ansprüche an die oder Interesse an der Organiation haben.

Geschäftsmodell

Die Elemente des Geschäfts, mit denen eine Organisation Wert schafft. Diese Elemente umfassen in der Regel das Nutzenversprechen, das Ertragsmodell, Schlüsselressourcen und Schlüsselprozesse der Organisation.

Gesellschaft

Die sozi8ale Infrastruktur ausserhalb der Organisation, auf die sich die Aktivitäten der Organisation auswirken können.

Grundkonzepte der Excellence

Die zentralen und nachweislich bewährten Prinzipien, auf denen das EFQM Excellence Modell beruht.

Gute/Beste Praktiken

Herausragende Vorgehensweisen, Grundsätze, Prozesse oder Methoden, die zu überragender Leistung führen. Da es schwierig ist festzustellen, was "beste" Praktiken sind, ziehen die meisten Organisationen den Begriff "gute Praktiken" vor. Möglichkeiten, gute Praktiken ausserhalb der eigenen Organisation kennenzulernen, ergeben sich aus Benchmarking und ausserbetrieblichem Lernen.

Interessengruppen

Diejenigen Personen, Gruppen oder Organisationen, die ein direktes oder indirektes Interesse oder einen direkten oder indirekten Anspruch an der Organisation haben, und zwar insofern als diese die Organisation betreffen oder von ihr betroffen sein können. Externe Interessengruppen sind z.B. Inhaber, Anteilseigner, Kunden, Lieferanten, Partner, Regierungsstellen, Vertreter von Behörden oder Gesellschaft. Interne Interessengruppen sind z.B. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Kernkompetenz

Eine sehr gut ausführbare interne Aktivität oder Fähigkeit, die von zentraler Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit, Profitabilität oder Effektivität der Organisation ist.

Kontinuierliche Verbesserung

Die ständige Verbesserung von Prozessen, welche durch inkrementelle Veränderungen zu einem höheren Leistungsniveau führen.

Kreativität

Die Entwicklung von Ideen für neue oder verbeserten Produkte, Dienstleistungen, Prozesse, Systeme oder gesellschaftliche Interaktionen.

Kritische Erfolgsfaktoren

Eine begrenzte Anzahl von Charakteristika (ca. 3-8), Gegebenheiten oder Variablen, die sich unmittelbar auf die Leistungsfähigkeit, Effizienz und Entwicklungsfähigkeit einer Organisation, eines Programms oder Projekts auswirken.

Kultur

Die spezifischen Werte und grundsätze, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bzw. Gruppen in einer Organisation vertreten werden und die Interaktion untereinander und im Kontakt mit externen Interessengruppen der Organiation bestimmen.

Kunde

Der Empfänger von Produkten und Dienstleistunge, welch die Organisation zur Verfügung stellt.

Managementsystem

Alle Strukturen und Vorgehen, zugehörige Leistungsindikatoren und Ergebnismessgrössen, sowie Prozessmanagement- und Verbesserungssysteme, mit denen sichergestellt wird, dass die Organisation ihre Mission erfüllt und sich an der Vision ausrichtet.

Mission / Auftrag

Eine Aussage, welche die Zielsetzung oder den Sinn und zweck einer Organisation beschreibt und von den Interessengruppen akzeptiert wird.

Mission / Auftrag

Eine Aussage, welche die Zielsetzung oder den Sinn und zweck einer Organisation beschreibt und von den Interessengruppen akzeptiert wird.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Alle von der Organisation beschäftigten Personen (Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte, Ehrenamtliche), einschliesslich der Führungskräfte aller Ebenen.

Mobilität

Die Bereitschaft und Möglichkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Arbeitsplatzwechsel oder räumlicher Veränderung.

Nutzenversprechen

Die Einzigartigkeit der Produckte und Dienstleistungen der Organisationfür ihre Kunden.

Partner

Eine externe Partei, mit der die Organisation aus strategischen Gründen zusammenarbeitet, um gemeinsame Ziele zum nachhaltigen, beiderseitigen Nutzen zu erreichen.

Partnerschaft

Eine dauerhafte Beziehung zwischen der Orgnisation und Patnern, die für beide Parteien, Wertschöpfung zum beiderseitigen Nutzen erbringt. Partnerschaften können z.B. mit Lieferanten, Händerln, Bildungseinrichtungen oder Kunden gebildet werden. Strategische Partnerschaften fördern speziell die strategischen Ziele der Organisation.

Potenzial der Organisation

Eine Kenngrösse der Organisation, was  potenziell erreicht werden kann, üblicherweise in Grösse, Menge oder Anzahl ausgedrückt. Das Potenzail wird häufig als maximal mögliche Leistung im Vergleich zur aktuellen Leistung angegeben (z.B. in Prozent der maximalen Leistung).

Produkte

Kommerziell vertriebene Ware, die in einem Fertigungs-, Verareitungs- oder Produktionsprozess hergestellt wird. Vertriebswege durchläuft und schliesslich verbraucht oder verwendet wird. Im weiteren Sinne schliessen Produkte eine breite Warenpalette ein - von Standardprodukten bis zu komplexten Anlagen wie Betriebsgebäude Fertigungsanlagen, oder Werkanlagen.

Schlüsselprozesse

Die Prozesse, welche für die Organisation von grösster Bedeutung zur Umsetzung der Strategie  sowie Bestandteil der Wertschöpfungskette sind.

Strategie

Planungen der Führung einer Organisation, welche die Wege beschreiben, mit denen eine Organisation ihre Mission und Vision zu erreichen beabsichtigt. Diese werden folgend in strategische Eckpunkte und Ziele überführt, um die nötigen Aktionen der Organisation daran auszurichten.

Total Quality Management (TQM)

Total Quality Management (TQM) ist eine systematische Vorgehensweise, um eine Organisation zu hervorragenden Leistungen zu führen. TQM beinhaltet neue Führungsstrategien, Kultur- und Infrastrukturveränderungen und die dazu notwendigen Werkzeuge und Techniken. Dadurch werden allen Mitarbeitern der Organisation Kompetenz und Verantwortung übertragen. Somit kann durch kontinuierliche Leistungsverbesserung die vom Kunden erwartete Qualität nicht nur erreicht, sonder übertroffen werden.

Veränderungs- management

Die Vorgehensweise, mit der die Veränderung von Einzelnen, Teams und einer Organisation vom derzeitigen Status in einem angestrebten zukünftigen Status erzielt wird. Es handelt sich um einen organiationsbezogenen Prozess, der die betroffenen Interessengruppen zur Akzeptanz und zum Verständnis der geänderten Rollen im Organisationsumfeld führt.

Vergleich

Daten zum Vergleich der Leistung einer Organisation oder eines Prozesses mit anderen.

Vision

Darlegung dessen, das eine Organisation langfristig erreichen möchte. Sie dient als klare Orientierung für gegenwärtige und zukünftige Handlungsoptionen und bildet zusammen mit der Mission die Basis für Strategie und unterstützende Leitlinien.

Vorgehen

Die übergreifenden Ansätze, durch die das Geschehen konkretisiert wird. Ein Vorghehen umfasst Prozesse und strukturierte Aktivitäten innerhalb eines Rahmens von Grundsätzen und Leitlinien.

Wahrnehmung

Die Meinung die Interessengruppen von der Organisation haben.

Werte

Anerkannte Anschauungen oder Grundsätze, an denen sich der Verhalten der MitarbeiterInnen und Mitarbeiter der Organisation im Ihnnen- und Aussenverhältnis orientiert. Werte sind eine Richtschnur; sie helfen Menschen zu beurteilen, was gut oder wünschenswert ist und was nicht. Sie beeinflussen ganz wesentlich das Verhalten von Einzelnen und Teams und bieten einen Orientierungsrahmen in allen Situationen.

Wissen

Wissen bedeutet fachliche Kompetenz verbunden mit Fertigkeiten, die eine Person durch Erfahrung sowie Aus- und Weiterbildung erwirbt. Wissen schliesst theoretisches und praktisches Verständnis eines Wissensgegenstandes ein. Während Daten rohe Fakten sind und Informationen Daten zusammenhängend und perspektivisch darstellen, ist Wissen Information mit Orientierung und Handlungsfähigkeit zur Problemlösung.

  • Das EFQM L4E Training war sehr informativ und hilfreich. Es hat mein Wissen erweitert, wie ich Verbesserungsaktivitäten an bei meiner Arbeit vorantreiben kann durch die Anwendung des EFQM Excellence Modells für Selbstbewertung. Die Diskussionen um das EFQM Excellence Modell sowie die praktischen Übungen waren sehr hilfreich.

    Dr. Huda Abu Hamdeh, Deka, Ibra Nursing Institute – Gesundheitsministerium, Ibra, OM
  • Der Workshop wurde sehr gut organisiert und durchgeführt. Die praktischen Übungen waren sehr interessant und hilfreich.

    Ms. Marwa Essawy, Biomedical Engineer, Dr. Erfan & Bagedo General Hospital, Jeddah, KSA
  • Ich kann das von ITQM durchgeführte EFQM Training sehr empfehlen. Das Training war sehr informativ, solid und hat uns den Weg nach Excellenz aufgezeigt.

    Dr. Ziad Salameh, D.D.S., D.E.S.P., Researcher and Specialist in Prosthodontics, King Saud University, Riyadh, KSA